Rosen für Gräber des Pfarrverbandes 2021

Rosen für Gräber
des Pfarrverbandes Künzing 2021

Pfarrer Alfred Binder und Pastoralreferent Rudolf Leimpek
segnen Friedhöfe

Grundsätzlich war der im katholischen Raum traditionelle Gräbergang an Allerheiligen unter Einhaltung konkreter Regeln in diesem Jahr gestattet. Für den Pfarrverband Künzing, Wallerdorf, Forsthart entschieden sich Pfarrer Alfred Binder und die Verantwortlichen der Kirchenverwaltungen, in deren Trägerschaft die Friedhöfe liegen, dennoch dagegen. „Zum Gräbergang versammeln sich erfahrungsgemäß so viele Personen, dass der Mindestabstand zwischen den Haushalten sicherlich nicht eingehalten werden kann und „Grüppchenbildung“ nicht auszuschließen ist“ argumentieren sie. Die Zahl der Kirchenbesucher blieb dank vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro begrenzt und überschaubar. Erwartungsgemäß finden sich nach den Gedenkgottesdiensten aber auch viele auswärtige Angehörige auf den Friedhöfen ein, so dass eine Dokumentation, oder die Überprüfung der Einhaltung einer Maskenpflicht schier nicht zu stemmen waren. Darüber hinaus schnellten gerade in den Tagen vor Allerheiligen die Inzidenzzahlen raketenartig in die Höhe. Ein weiterer, akuter Grund, potentielle Besucher keinem gesundheitlichen Risiko auszusetzen.

Pfarrer Binder wollte aber ganz bewusst ein Zeichen setzen, dass die Gläubigen in ihrer Trauer nicht allein gelassen und die Verstorbenen nicht vergessen sind. Am Samstagvormittag segnete der Geistliche gemeinsam mit Pastoralreferenten Rudolf Leimpek die Gräber auf den Friedhöfen in Künzing, Wallerdorf und Forsthart. Helfend begleitet wurden sie dabei von Ministranten der jeweiligen Pfarreien. Zum Auftakt betete die kleine Gemeinschaft und Pfarrer Binder segnete die leuchtend bunten Rosen. Während Priester und Pastoralreferent die Gräber mit Weihwasser besprengten, legten die „Minis“ jeweils eine Rose darauf. Friedhofbesucher, die zufällig anwesend waren, dankten Pfarrer Binder für die zu Herzen gehende Geste.

 

 

Quelle: Brumm / pnp
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