PFARREIENGEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

Wacholder, von lateinisch iuniperus
@thanks: Manda

Namenstage heute

Dominica (Domenica, Dominique), Maria Theresia (Marie Theres, Maresa, Marisa), Godolewa (Gottlieba, Godeleva, Geva), Goar, Isaias, Maria Goretti

Gebet des Tages

Gott, unser Heil
in deiner wunderbaren Vorsehung
hast du bestimmt, dass das Reich

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Kalenderblatt

Maria Goretti
Maria Gorettis (1890-1902) tragische Geschichte klingt zunächst nach dem altbekannten

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Lesung Evangelium

Es ist Zeit, den Herrn zu suchen
Israel war ein üppiger Weinstock,
der seine Frucht brachte.
Je fruchtbarer er war,

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Jesus sucht aus und sendet!

Domdekan Hans Bauernfeind in seiner Predigt
zum 14. Sonntag im Jahreskreis am 3. Juli 2022.

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Die Ernte ist groß

Gedanken von
Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium
03. Juli 2022.

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

das Evangelium dieses Sonntags erzählt uns die Geschichte von der Aussendung der 72 Jünger. Die Tatsache, dass Jesus neben den 12 Aposteln noch weitere Glaubensboten aussendet, zeigt, dass nicht nur „Amtsträger“ zur Verkündigung der Frohen Botschaft berufen sind, sondern im Prinzip jeder getaufte Christ! Und dabei muss man nicht in fremde Länder aufbrechen oder gar bis an die Grenzen der Erde reisen, dazu muss man nicht so große Entbehrungen auf sich nehmen, wie sie Jesus in der sog. Aussendungsrede im Evangelium vorgibt: „Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe!“ (siehe auch den Hausgottesdienst im Anhang!) Oft genügen kleine Schritte, die uns zu Glaubenszeugen machen, kleine Gesten christlicher Nächstenliebe – zur passenden Zeit an dem uns zugewiesenen Ort.
Das Evangelium dieses Sonntags lädt uns somit ein, zu überlegen, wo wir Zeichen für die Frohe Botschaft Jesu Christi sein können: wo wir Frieden bringen können, wenn Unfrieden herrscht; wo wir Bedürftigen Zuwendung und Hilfe schenken können; wo wir Menschen in ihrer Einsamkeit und Verzweiflung Zeit schenken können, wo wir Vertrauen und Hoffnung aufbauen können; … Es muss nichts Großartiges und Weltbewegendes sein. Oft sind es gerade die kleinen Dinge des ganz normalen Alltags, die ein tieferes Zeugnis geben als große Reden und Aufsehen erregende Taten: Eine junge Christin oder ein junger Christ, die durch ihren Ministrantendienst zeigen, dass ihnen das Engagement für ihren Glauben genauso wichtig ist, wie die Gemeinschaft mit Freunden, die Treffen in örtlichen Vereinen oder sportliche Wettbewerbe. Frauen und Männer, die zum Lobe Gottes den örtlichen Kirchenchor verstärken; Mütter und Väter, die ihre ganze Liebe und Fürsorge dem Wohl ihrer Familie widmen; …
Jesus beruft auch uns, zu „missionieren“, Zeichen zu sein für seine Botschaft vom Reich Gottes. Und so wie er uns den Auftrag und die Vollmacht dazu gibt, so gibt er uns auch die entsprechenden Fähigkeiten und die nötige Kraft dazu. Auch wenn die sichtbaren Erfolge nicht immer so groß sein mögen wie die, von denen das heutige Evangelium spricht.
Letztlich stimmt auch heute noch der Satz: Die Ernte ist groß. – Weil die Zahl der Menschen groß ist, die auf der Suche nach Orientierung sind, die sich nach Menschen sehnen, die sich ihnen zuwenden, die ihnen Lebenssinn und Hoffnung bringen. Die Ernte ist groß, und Jesus beruft uns alle, Erntearbeiter zu sein!

Einen schönen und erholsamen Sonntag
und eine gute neue Woche
wünscht Pastoralreferent

´Rudolf Leimpek`

Hausgottesdienst


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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