
Ewige Hilfe


Wir beten heute für viele Menschen und bitten um:
Frieden für die Familie
Kraft, um weiterzumachen
Schutz auf den Weg
Befreiung und Hoffnung
…
Und viele fuhren ihn an, er solle stillschweigen.
Er aber schrie noch viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich
meiner!
Namenstage heute
Otto, Margaret (Margaretha, Margarete), Viktor, German (Germain, Germano), Wilhelm (Willem, Wilke, Guillaume, Guglielmo, Guillermo, William, Vilmos) von Aquitanien
Gebet des Tages
Gütiger Gott,
wir gehen durch eine Welt
voll Zwielicht und Schatten.
Lass dein Licht in unseren Herzen
Kalenderblatt
Wilhelm von Aquitanien
In den Augen der Welt hatte dieser Mann alles – und war doch nicht zufrieden. Wilhelm von Aquitanien
Lesung Evangelium
Ihr seid eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm; ihr sollt die großen Taten dessen verkünden, der euch gerufen hat
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Gottes Geist in uns
Ein Impuls zum Pfingstsonntag
am 24. Mai 2026
von Jugendpfarrer
Hubertus Kerscher
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
Im Pfingstevangelium begegnen wir den Jüngern hinter verschlossenen Türen. Angst, Unsicherheit und Enttäuschung bestimmen ihre Gedanken. Nichts wirkt nach Aufbruch oder Begeisterung. Eher nach Rückzug und Schutz vor einer Welt, die für sie fremd geworden ist.
Mitten in diese Situation hinein tritt Jesus und sagt: „Friede sei mit euch.“
Es ist bemerkenswert, dass Jesus seinen Jüngern zuerst den Frieden zuspricht. Nicht Vorwürfe. Nicht Fragen. Nicht Erwartungen, sondern Frieden. Ein Frieden, der tiefer reicht als ein kurzer ruhiger Moment. Ein Frieden, der Menschen innerlich aufrichten kann.
Gerade heute klingt dieses Wort neu und aktuell. Viele Menschen sehnen sich nach Frieden, im Großen zwischen Ländern und Völkern, aber auch im Kleinen: in Familien, Beziehungen, am Arbeitsplatz oder im eigenen Herzen. Oft erleben wir stattdessen Druck, Unruhe, Verletzungen oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen.
Der Friede, den Jesus schenkt, blendet die Wirklichkeit nicht aus. Die Türen bleiben zunächst verschlossen, die Sorgen verschwinden nicht sofort. Und doch verändert seine Gegenwart etwas. Aus Angst wächst langsam Vertrauen. Aus Enge entsteht neuer Mut.
Dann haucht Jesus seine Jünger an und sagt: „Empfangt den Heiligen Geist.“ Der Geist Gottes zeigt sich nicht zuerst im Außergewöhnlichen, sondern dort, wo Menschen neu aufatmen können. Wo Versöhnung möglich wird. Wo Worte nicht weiter verletzen, sondern heilen. Wo Menschen beginnen, einander wieder zuzuhören.
Vielleicht beginnt Frieden oft kleiner, als wir denken: in einem ehrlichen Gespräch, in Geduld statt schneller Urteile, in einem Menschen, der nicht zurückschlägt, oder in der Entscheidung, Hoffnung nicht aufzugeben.
Pfingsten erinnert daran: Gottes Geist will Menschen nicht gegeneinander treiben, sondern verbinden. Und vielleicht braucht unsere Zeit genau das besonders dringend – Menschen, die Frieden nicht nur ersehnen, sondern ihn auch weitergeben
Einen gesegneten Pfingstsonntag und eine gesunde
und erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

