
Gasselhöhe


@Merci: Alexandra
…
Da sprach Jesus zu ihnen: Irrt ihr nicht darum,
weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes?
Namenstage heute
Johannes XXIII., Papst Johannes XXIII. (Angelo), Klothilde, Morand, Hildburg (Hildburga), Silvia (Sylvia, Sylvie), Silvia und Marcellus, Karl
Gebet des Tages
Gott,
du lässt das Blut der Märtyrer
zum Samen werden für neue Christen.
Kalenderblatt
Karl Lwanga und Gefährten
Ein gebotener Gedenktag für afrikanische Glaubenszeugen – das hat im Heiligenkalender
Lesung Evangelium
Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteilgeworden ist!
Paulus,
Gott, wer bist du?
Ein Impuls
zum Dreifaltigkeitssonntag
am 31. Mai 2026 von
Generalvikar Josef Ederer
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
an Fronleichnam tragen wir die Monstranz durch Straßen und Plätze. Manchmal ist es vielleicht gar nicht so einfach, zu verstehen, was wir da tun. Doch hinter diesem Fest steht eine einfache und zugleich tiefgehende Botschaft: Gott bleibt nicht auf Kirchenräume beschränkt. Er will mitten unter den Menschen sein.
In der Eucharistie feiern wir die Gegenwart Jesu Christi. Das Brot, das wir empfangen, erinnert nicht nur an das letzte Abendmahl. Es ist Zeichen dafür, dass Christus sich selbst schenkt und seine Nähe immer wieder neu zusagt. Er bleibt nicht auf Distanz, sondern begleitet die Menschen auf ihrem Weg.
Gerade darin liegt die Besonderheit von Fronleichnam. Wir tragen das Allerheiligste nach hinaus in unsere Straßen, hinaus in die Welt. Damit wird sichtbar, dass der Glaube nicht nur für stille Momente in der Kirche bestimmt ist. Er möchte unseren Alltag prägen: unsere Begegnungen, unsere Entscheidungen, unser Miteinander.
Die Prozession führt durch die Orte, an denen Menschen leben, arbeiten, lachen und leiden. Sie erinnert daran, dass Gott auch dort gegenwärtig ist – nicht nur in den besonderen Stunden unseres Lebens, sondern ebenso in den scheinbar gewöhnlichen Tagen.
Zugleich möchte uns Fronleichnam eine Frage stellen: Wie sichtbar wird Christus durch unser Leben? Wo schenken wir Zeit, Aufmerksamkeit oder Hilfe? Wo setzen wir Zeichen der Hoffnung und des Friedens? Die Gegenwart Christi in der Eucharistie möchte nicht bei der Feier stehen bleiben. Sie will Spuren hinterlassen in unserem Denken und Handeln.
Vielleicht können wir das Fronleichnamsfest deshalb als Einladung verstehen, den Blick neu zu schärfen: für die Gegenwart Gottes in unserem Leben und für die Menschen, denen wir begegnen. Denn Christus will nicht nur in der Monstranz durch unsere Straßen getragen werden. Er möchte auch durch uns in die Welt hineinwirken.
So erinnert uns Fronleichnam daran, dass Gottes Nähe kein fernes Versprechen ist. Sie ist eine Wirklichkeit, die uns stärkt, begleitet und sendet, mitten hinein in unseren Alltag.
Sind wir bereit dazu, selbst zu Boten zu werden? Und wie sehr lassen wir selbst zu, dass Gott auch in unserem Alltag anwesend sein darf?
Ich wünsche Ihnen morgen die Möglichkeit, sich auf der Prozession auf diese Fragen einlassen zu können und für sich eine Antwort zu finden.
Einen gesegneten Fronleichnam und eine gelingende
und gesunde Woche wünscht Ihnen allen
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

