PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Sonnenuntergang Tirol 🌹

 🌿 @Merci: Thomas 🌿

Sie fressen die Häuser der Witwen
und verrichten zum Schein lange Gebete.
Die werden ein umso härteres Urteil empfangen.

Namenstage heute

Bertrand (Bertran), Falk (Falko), Claudius (Claude, Claudio), Kevin (Coemgen), Norbert von Xanten

Gebet des Tages

Herr, unser Gott,
sende uns den Geist der Einsicht,
der Wahrheit und des Friedens.
Lass uns erkennen, was du von

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Kalenderblatt

Norbert von Xanten
Aus ihm ist nach seinem Tod nie ein Volksheiliger geworden – kein Wunder, denn Norbert von Xanten

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Lesung Evangelium

Verkünde das Evangelium! Denn ich werde schon geopfertund der Herr wird mir den Kranz der Gerechtigkeit geben

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Come as you are

Ein Impuls
zum Sonntag am 07. Juni 2026
von Domkapitular
Christian Altmannsperger

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Die Jugend und der Heilige Geist

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 24. Mai 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

an Fronleichnam tragen wir die Monstranz durch Straßen und Plätze. Manchmal ist es vielleicht gar nicht so einfach, zu verstehen, was wir da tun. Doch hinter diesem Fest steht eine einfache und zugleich tiefgehende Botschaft: Gott bleibt nicht auf Kirchenräume beschränkt. Er will mitten unter den Menschen sein.
In der Eucharistie feiern wir die Gegenwart Jesu Christi. Das Brot, das wir empfangen, erinnert nicht nur an das letzte Abendmahl. Es ist Zeichen dafür, dass Christus sich selbst schenkt und seine Nähe immer wieder neu zusagt. Er bleibt nicht auf Distanz, sondern begleitet die Menschen auf ihrem Weg.
Gerade darin liegt die Besonderheit von Fronleichnam. Wir tragen das Allerheiligste nach hinaus in unsere Straßen, hinaus in die Welt. Damit wird sichtbar, dass der Glaube nicht nur für stille Momente in der Kirche bestimmt ist. Er möchte unseren Alltag prägen: unsere Begegnungen, unsere Entscheidungen, unser Miteinander.
Die Prozession führt durch die Orte, an denen Menschen leben, arbeiten, lachen und leiden. Sie erinnert daran, dass Gott auch dort gegenwärtig ist – nicht nur in den besonderen Stunden unseres Lebens, sondern ebenso in den scheinbar gewöhnlichen Tagen.
Zugleich möchte uns Fronleichnam eine Frage stellen: Wie sichtbar wird Christus durch unser Leben? Wo schenken wir Zeit, Aufmerksamkeit oder Hilfe? Wo setzen wir Zeichen der Hoffnung und des Friedens? Die Gegenwart Christi in der Eucharistie möchte nicht bei der Feier stehen bleiben. Sie will Spuren hinterlassen in unserem Denken und Handeln.
Vielleicht können wir das Fronleichnamsfest deshalb als Einladung verstehen, den Blick neu zu schärfen: für die Gegenwart Gottes in unserem Leben und für die Menschen, denen wir begegnen. Denn Christus will nicht nur in der Monstranz durch unsere Straßen getragen werden. Er möchte auch durch uns in die Welt hineinwirken.
So erinnert uns Fronleichnam daran, dass Gottes Nähe kein fernes Versprechen ist. Sie ist eine Wirklichkeit, die uns stärkt, begleitet und sendet, mitten hinein in unseren Alltag.
Sind wir bereit dazu, selbst zu Boten zu werden? Und wie sehr lassen wir selbst zu, dass Gott auch in unserem Alltag anwesend sein darf?
Ich wünsche Ihnen morgen die Möglichkeit, sich auf der Prozession auf diese Fragen einlassen zu können und für sich eine Antwort zu finden.

Einen gesegneten Fronleichnam und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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