PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Hl. Dreifaltigkeit 🌹

Andrej Rubljow: Die Hl. Dreifaltigkeit („Das Gastmahl bei Abraham“)
(Altarbild im Privatbesitz)

Dreifaltigkeitssonntag
Trinitatis
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Namenstage heute

Siegwin (Sigwin), Pilgrim (Peregrin), Helmtraud (Heltraud, Hiltrud, Helma), Mechthild von Dießen, Petronella (Petronilla, Petra, Pernilla, Pernella, Pierina, Piera, Perinne)

Gebet des Tages

Herr, himmlischer Vater,
du hast dein Wort und deinen Geist
in die Welt gesandt,
um das Geheimnis des göttlichen

weiterlesen

Kalenderblatt

Dreifaltigkeitssonntag
Der Gott des Neuen Bundes ist kein anderer als der des Alten Bundes: der verborgene Gott, das

weiterlesen

Lesung Evangelium

Der HERR ist der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott
In jenen Tagen
stand Mose früh am Morgen auf

weiterlesen

Gott, wer bist du?

Ein Impuls
zum Dreifaltigkeitssonntag
am 31. Mai 2026 von
Generalvikar Josef Ederer

mehr

Die Jugend und der Heilige Geist

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 24. Mai 2026

mehr

Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

im 15. Jahrhundert malte der Russische Mönch Andrej Rubljow seine wohl berühmteste Ikone: die Hl. Dreifaltigkeit. Er zeigt uns auf diesem Bild das Geheimnis der Dreifaltigkeit in ganz besonderer Weise: er verschleiert sie und malt die Szene des Alten Testamentes, in der drei Engel bei Abraham und Sara zu Gast sind und den beiden die Geburt ihres Sohnes ankündigen. Dabei stellt er die drei Engel fast gleichförmig und absolut gleichwertig, dar. Noch etwas zeigt diese Ikone:
Der dreifaltige Gott kommt zu uns Menschen, er will unser Gast sein.
Drei kurze Glaubenssätze sind es, in denen wie im Lied „Gott ist dreifaltig einer!“ alles Wesentliche ausgesagt ist:
Gott ist der Schöpfer der Welt.
Der zentrale Ausgangspunkt von allem, was ist, ist Gott. Er ist der „Unbewegte Beweger“ (Thomas v. Aquin), der von sich aus alles erschaffen hat. Weil er selbst vor aller Schöpfung war, ist er ungeschaffen und im Gegensatz zur Schöpfung, die vergänglich ist, unvergänglich und ewig.
Der Sohn ist unser Erlöser.
Der Mensch erlebt seine Unvollkommenheit und seine Hinfälligkeit jeden Tag aus Neue. Er sehnt sich aber nach Vollkommenheit und Heil. Er macht aber – trotz aller Versuche – immer wieder die Erfahrung, dass er sich nicht selbst erlösen kann. „Er möchte Paradiese bauen, und schafft nur der Hölle noch mehr Platz“, möchte man es überspitzt formulieren. Gott sendet seinen Sohn, der ein für alle Mal in einem einzigen Opfer sein Leben für uns alle hingibt und am Kreuz stirbt. Am dritten Tag steht er von den Toten auf und gibt uns sterblichen Menschen dadurch die Hoffnung auf das ewige Leben bei Gott. Der Hl. Petrus schreibt: „Durch seine Wunden sind wir geheilt!“
(1Petr 2,24)
Der Geist Gottes wirkt weiter in den Menschen.
Das Erlösungswerk Gottes mit uns Menschen ist nicht abgeschlossen. Sein Geist wirkt weiter in den Menschen. Immer wieder spricht der Geist Gottes durch Menschen zu uns. Er leitet die Kirche, er bewirkt das gute Handeln im Menschen, er schenkt seine siebenfältigen Gaben: Weisheit, Erkenntnis, Einsicht, Rat, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht.
Liebe Kinder, verehrte Schwestern und Brüder!
„Dies glaub ich und so leb ich“, fährt das Lied weiter. Der Glaube hat mit dem Leben zu tun. Er ist keine Privatsache, die sich hinter verschlossenen Türen und im Inneren einer Kirche versteckt. „In die Welt hinaus, ins Leben!“ will dieser Glaube. Er will diese Welt, in die er hineingehrt, umgestalten und neu formen, weil er getragen wird und sich geführt weiß durch den Geist Gottes, der weiterwirkt und „das Antlitz der Erde“ erneuert.
Aus diesen Glauben an den dreifaltigen Gott sind wir getauft worden, Gott hat uns seinen Geist geschenkt, der auch in uns weiterwirkt!
Ich wünsche Ihnen allen und mir, dass wir dieses große Geschenk des Glaubens hüten und bewahren als unseren kostbarsten Schatz. Dass unser fester Glaube uns und durch uns die Welt verändert: der Glaube an den einen, dreifaltigen und unteilbaren Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.



Einen gesegneten Dreifaltigkeitssonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Alfred Binder´, Pfr.


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

Übersetzen »