
Unsere Heilige Altötting: die Mutter der Hoffnung und des Vertrauens


Die Hingabe an Unsere Heilige Altötting entstand in der Stadt Altötting, Deutschland, einem der größten Marianen-Pilgerzentren in Europa. Seit Jahrhunderten haben Tausende von Treuen den Heiligen Ort besucht, in der sie nach Wunder, Trost und Schutz suchen, und der Ort ist dafür bekannt, Zeugnisse der Glaube, Erhaltungen und eine tiefe Hingabe an die Jungfrau Maria zu bieten.
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Ich bin vom Vater ausgegangen
und in die Welt gekommen;
ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.
Namenstage heute
Johannes (Hans, Hannes, Jan, Johann), Simon, Brendan (Brandon), Adolf (Adelphus), Johannes Nepomuk
Gebet des Tages
Herr, unser Gott,
dein Sohn hat vor seiner Himmelfahrt
seinen Aposteln den Heiligen
Kalenderblatt
Johannes Nepomuk
Er war der Star der habsburgischen Gegenreformation und kaum eine barocke Kirche oder Brücke kam
Lesung Evangelium
Apollos wies öffentlich aus der Schrift nach, dass Jesus der Christus sei
Nachdem Paulus einige Zeit in
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
im Sonntagsevangelium lesen wir von Jesus im Gespräch mit seinem Vater. Es ist ein Gespräch kurz vor seinem Abschied. Jesus blickt auf seinen Weg zurück und zugleich auf die Menschen, die ihm anvertraut sind.
Dabei wird spürbar: Jesus lebt ganz aus der Beziehung zum Vater. Alles, was er tut, alles, was er sagt, kommt aus diesem Vertrauen heraus. Er spricht nicht von Erfolg oder Macht im menschlichen Sinn. Er spricht davon, Gott sichtbar gemacht zu haben – durch sein Leben, seine Worte und seine Nähe zu den Menschen.
Mitten im Evangelium steht ein Satz, der nachklingen kann: „Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich erkennen.“
Ewiges Leben beginnt hier nicht erst irgendwann nach dem Tod. Es beginnt dort, wo Menschen Gott vertrauen, wo sie sich getragen wissen und ihr Leben nicht nur aus sich selbst heraus verstehen müssen. Dieses Erkennen Gottes ist keine Theorie. Es wächst in Beziehung, im Hören, im Suchen und manchmal auch mitten in offenen Fragen.
Beeindruckend ist auch, wie Jesus auf seine Jünger schaut. Er weiß, dass sie in der Welt bleiben werden, mit allem, was dazugehört: Unsicherheit, Zweifel, Verantwortung und Belastung. Deshalb bittet er für sie. Er übergibt sie nicht einfach sich selbst, sondern legt sie in die Hand Gottes, seines Vaters.
Vielleicht liegt darin auch eine Hoffnung für uns. Wir müssen unser Leben nicht allein sichern oder festhalten. Wir dürfen glauben, dass Gott Menschen begleitet, gerade dort, wo Wege unklar werden oder Kraft fehlt.
Die kommende Woche wird wahrscheinlich wieder vieles von uns verlangen. Umso wichtiger sind Momente, in denen wir uns neu ausrichten können: ein stilles Gebet, ein Wort aus der Schrift, eine Begegnung, die gut tut, oder einfach die Erinnerung daran, dass unser Leben in Gottes Hand steht.
Jesus bleibt im Evangelium nicht bei sich selbst stehen. Sein Blick geht zum Vater und zugleich auch zu den Menschen, die ihm anvertraut sind. Vielleicht kann auch das ein Weg für uns sein: aus dem Vertrauen auf Gott zu leben und dabei die Menschen um uns nicht aus dem Blick zu verlieren.
Ich wünsche Ihnen allen einen gesegneten sechsten Ostersonntag
und eine erfolgreiche und gesunde Woche
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

