PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

❤️ 🏔️ 🌅 Mangfallgebirge 🌅 🏔️ ❤️

 ☃️ @merci: Tini ☃️
. . .
So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun,
wenn ihr nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder.

Namenstage heute

Maria-Elisabeth (Marlies, Marilies), John (Johannes) Ogilvie, Emil (Ämilius, Emilio, Émile), Gustav (Gösta, Gustavo, Gus), Gregor von Nyssa

Gebet des Tages

Herr, unser Gott,
verlass uns nicht
in diesen Tagen der Buße.
Steh uns mit deiner Gnade bei,

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Kalenderblatt

John Ogilvie
Kein Ort ist wie die Heimat – auch John Ogilvie (um 1580-1615) zog es trotz aller Gefahren zurück

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Lesung Evangelium

Nimm uns an! Wir kommen zu dir mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn
In jenen Tagen

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Lebendiges Wasser

Ein Impuls zum 3.Fastensonntag zum 8. März 2026 von Generalvikar
Josef Ederer

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Wenn wir Trost brauchen…

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 01. März 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

der dritte Fastensonntag stellt uns das große Bild des Wassers vor Augen – als Zeichen des Lebens, der Sehnsucht und der Gnade Gottes.
Das Volk Israel leidet in der Wüste Durst. Im Buch Exodus klagt es gegen Mose: „Warum hast du uns aus Ägypten herausgeführt?“ Die Erfahrung der Befreiung scheint vergessen angesichts der akuten Not. Durst kann hart machen, Angst wecken und den Glauben erschüttern. Doch Gott bleibt treu. Er lässt Wasser aus dem Felsen strömen. Der Ort erhält den Namen Massa und Meriba, Probe und Streit. Die Frage steht im Raum: „Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“
Diese Frage begleitet auch uns. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, in persönlichen Krisen oder Spannungen kann sie sich einschleichen: Ist Gott wirklich da? Kümmert er sich?
Im Römerbrief spricht Paulus von einer Hoffnung, die nicht zugrunde gehen lässt. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist. Nicht wir haben zuerst geliebt. Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren. Fastenzeit bedeutet daher nicht zuerst Leistung, sondern das Neu-Annehmen dieser geschenkten Liebe. Aus ihr leben wir.
Im Johannesevangelium begegnet Jesus einer Frau aus Samarien am Brunnen. Es ist Mittag – die heißeste Zeit des Tages. Vieles in ihrem Leben scheint belastet. Jesus spricht sie an. „Gib mir zu trinken.“
Gott macht sich bedürftig. Er beginnt das Gespräch nicht mit Vorwürfen, sondern mit einer Bitte. Aus der alltäglichen Situation entsteht ein geistliches Gespräch über „lebendiges Wasser“. Dieses Wasser ist mehr als das, was den körperlichen Durst stillt. Es ist das Leben aus Gott selbst – eine Quelle, die im Inneren des Menschen zu sprudeln beginnt.
Die Frau entdeckt Schritt für Schritt, wer ihr gegenübersteht. Zunächst ein Jude. Dann ein Prophet. Schließlich der Messias. Ihr Herz öffnet sich. Sie lässt ihren Wasserkrug zurück – ein starkes Zeichen. Wer Christus begegnet, muss nicht mehr an alten Sicherheiten festhalten. Sie wird zur Glaubenszeugin und ruft die Menschen ihres Dorfes.
Die Fastenzeit lädt uns ein, uns ebenso an den Brunnen zu setzen. Still zu werden. Unsere eigenen Durststrecken wahrzunehmen: Sehnsucht nach Anerkennung, nach Sinn, nach Liebe, nach Vergebung. Jesus wartet dort bereits. Er kennt unsere Geschichte. Er verurteilt nicht, sondern ruft in die Wahrheit und schenkt neues Leben.
Vielleicht ist dieser Sonntag eine Einladung, sich neu fragen zu lassen: Wo suche ich mein Wasser? Was stillt meinen inneren Durst wirklich? Und bin ich bereit, mich von Christus beschenken zu lassen?
Der Gott, der in der Wüste Wasser aus dem Felsen schenkt, ist derselbe, der uns in Christus lebendiges Wasser verheißt. Er ist in unserer Mitte. Und seine Quelle versiegt nie.

Dieses feste Vertrauen in den guten Vater, der uns überallhin begleitet,

wünsche ich Ihnen, liebe Gäste unserer Homepage, von ganzem Herzen!

Ihr

`Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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