PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Gebet an die Jungfrau von Carmel 🌹

🌹 „Oh süßeste Jungfrau von Carmel,
Mutter voller Liebe und Barmherzigkeit,
bedecke unsere Leben mit deinem heiligen Mantel
und leite uns immer auf dem Weg des Guten.
Vermitteln vor deinem geliebten Sohn Jesus
für unsere Bedürfnisse, Sorgen und Hoffnungen.
Gib uns Frieden im Herzen,
Kraft in schwierigen Momenten
und eine Glaube, der niemals verblassen.
Jungfrau von Carmel,
schütze unsere Häuser, unsere Familien
und begleite uns Tag und Nacht
mit deinem himmlischen Licht.
Mögen wir Trost,
Segen und ewige Liebe unter deiner Schutz finden.
Amen.“ 🌹
. . .
Vater, die Stunde ist gekommen:
Verherrliche deinen Sohn,
auf dass der Sohn dich verherrliche.

Namenstage heute

Verena, August (Augustus), Pietro da Morrone (Papst Coelestin V.), Kuno, Alkuin (Alkwin), Ivo (Yvon, Yvonne)

Gebet des Tages

Herr, unser Gott,
sende uns die Kraft von oben, den Heiligen Geist,
damit wir deinen Willen gläubig

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Kalenderblatt

Pietro da Morrone
Verehrter Einsiedler, Ordensgründer, Papst – was nach einer Erfolgsgeschichte klingt, sind

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Lesung Evangelium

Ich vollende meinen Lauf und erfülle den Dienst, der mir von Jesus, dem Herrn, übertragen wurde

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Übergangszeiten

Ein Impuls
zum 17. Mai 2026
von Pastoralreferentin
Teresa Aigner

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Beten ist menschlich

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 17. Mai 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

an den Texten des heutigen 7. Sonntag der Osterzeit fällt auf, dass sehr oft von „verherrlichen“, bzw. „Herrlichkeit“ gesprochen wird. Das beginnt beim Tagesgebet und zieht sich durch über das eben gehörte Evangelium bis hin zum Schlussgebet.
Das fällt auf!
Aber: was ist schon herrlich?
Sind die Schlösser Neuschwanstein oder Herrenchiemsee herrlich?
Wie muss etwas beschaffen sein, damit es „herrlich“ ist in unseren Augen?
Eine Landschaft kann herrlich sein mit einer wunderbaren, einer einzigartigen Aussicht…
Ein Sonnenaufgang kann herrlich sein in seiner Ruhe und dem allmählichen Erwachen der Natur…
Manchmal gelingt sogar mir an meinem häuslichen Herd auch ein herrliches Gericht…
Was immer es auch sein mag, wenn etwas herrlich ist, dann ist es eben etwas Außergewöhnliches, etwas Besonderes!
Und genau darum geht es!
„Kirche“, das ist ein Wort, welches aus dem Griechischen herstammt.
„Kyriaké“ bedeutet „etwas, was dem Herrn, dem „Kyrios“ gehört“, denken Sie an den Beginn des Gottesdienstes, wo wir im Kyrie Jesus als den Herrn in unserer Mitte begrüßen und ihn um sein Erbarmen anrufen: Kyrie eleison!
Kirche, das ist also kein weltlicher Kultur- und Trachtenverein, Kirche, das ist eine göttliche Sache, eine außergewöhnliche Einrichtung, eine wirklich herrliche Stiftung!
Was macht dies Kirche, unsere Kirche, so herrschaftlich, so außergewöhnlich, so herrlich?
Sie ist göttliche Stiftung, Hinterlassenschaft und Auftrag Christi!
Das ist einmalig, das ist herrlich!
Wenn Jesus nun immer wieder um diese Herrlichkeit bittet, dann geht es nicht primär um ein Wirken Gottes, das ohnehin schon da ist! Dann geht es um Jesus vielmehr darum, dass seine Jünger, – und damit auch wir uns selber – endlich dieser Herrlichkeit bewusst werden und ihr Leben endlich darauf einstellen!
„Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“, sagt Jesus im heutigen Tagesevangelium. Und das möchte Jesus durch seine eindringlichen Worte im Tiefsten und Innersten in seinen Jüngern verankern:
Ihr seid gerufen von dieser gewaltigen Herrlichkeit, die Gott euch geschenkt hat, Zeugnis abzulegen durch die Einheit eurer Gesinnung, eures Denkens und eures Handelns!
Ihr sollt dieser Welt die wahre Herrlichkeit verkünden durch euer Reden, durch euer Handeln, dadurch, wie ihr miteinander umgeht, dadurch, wie ihr einander liebt, wenn ihr dieser Welt zeigt, dass ihr eins geworden seid in Christus Jesus, wie es der Heilige Paulus in seinem Brief an die Galather schreibt:
„Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist nicht mehr Mann und Frau. Denn ihr seid alle eins in Christus Jesus.“ (Gal 3, 28)
„Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt! (Joh 13, 35)
Und das Wissen um die Herrlichkeit dieser Liebe, die vom Vater stammt und uns in Jesus geschenkt und geoffenbart worden ist, lässt uns dann auch nicht in falschen Stolz oder gar Hochmut fallen:
Diese Herrschaftlichkeit der Erwählung,
diese außergewöhnliche Stellung der Jüngerschaft,
diese Einzigartigkeit der Berufung zum geliebten Kind Gottes:
das alles ist nun jeden Tag neu Auftrag und Sendung, durch unsere Liebe die Botenschaft als „Gesandte an Christi statt“ (vgl. 2 Kor 5, 20) zu bezeugen!
„Freut euch, wir sind Gottes Volk: erwählt durch seine Gnade!



Einen gesegneten Sonntag und eine gesunde

und erfolgreiche Woche wünscht Ihnen

Ihr

´Alfred Binder´, Pfr.


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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