
Sextner Stein 2539m


@merci: Thomas
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Jesus hat alles wohl gemacht;
die Tauben macht er hören
und die Sprachlosen reden.
Namenstage heute
Jordan von Sachsen, Gosbert, Wiho (Wido, Witold), Castor, Adolf, Irmhild, Reinhilde, Christina (Christine, Kerstin, Kirsten, Kirstin, Kristina)
Gebet des Tages
Herr.
Du kennst unser Elend:
Wir reden miteinander und verstehen uns nicht.
Kalenderblatt
Jordan von Sachsen
Hinter jedem genialen Ordensgründer steht ein talentierter Organisator: In diesem Fall
Lesung Evangelium
Israel überwarf sich mit dem Haus David
Als in jener Zeit Jeróbeam einmal aus Jerusalem herauskam,
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
der Fasching geht seinem Ende entgegen, Rosenmontag und Faschingsdienstag markieren die Endpunkte es „tollen Treibens“.
Vielerorts wird der Fasching dann auch feierlich begraben:
„Der Fasching hat Ruh`,
der Fasching hat Ruh`,
und wenn der Fasching Ruhe hat,
dann hat der Fasching Ruh`!“
Dann ist der „Kehraus“, an dem die Masken fallen.
Am Kehraus werden die Masken abgelegt, der Fasching ist endgültig zu Ende. Der Mensch zeigt nun sein wahres Gesicht wieder.
Das war durch Masken wirr und entstellt, verborgen und bedeckt war, das liegt nun wieder offen vor uns.
So schreibt es auch der Apostel Paulus:
„Wir sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen“ (1 Kor 13,11).
Unser irdischer Leib ist wie eine Maske, die wir tragen, das Wesentliche, das was uns Menschen ausmacht, unsere Seele, ist dahinter verborgen.
Es ist interessant:
Das Lateinische Wort für Maske ist „larva“ – Larve.
Wie eine Raupe, die einmal ein Schmetterling werden soll:
da ist zuerst eine Larve.
Sie muss sich erst verpuppen und in der Erde ruhen, bis sie sich verwandelt hat.
Man sieht ihr zunächst die kommende Schönheit nicht an.
Das ist beim Hl. Paulus auch ein Bild für uns Menschen:
wenn wir unsere irdische Hülle ablegen, dann werden wir Gott erkennen, wie er wirklich ist, dann schauen wir nicht mehr wie in einen Spiegel, der alles seitenverkehrt abbildet, sondern blicken in Gottes wirkliches Angesicht.
Dann steigt, wie der aus seiner Larvenform geschlüpfte Schmetterling in die Luft, unsere Seele befreit auf in die grenzenlose Weite der göttlichen Ewigkeit.
„Am Aschermittwoch ist alles zu Ende!“, klagt der Narr.
„Mit dem Aschermittwoch kann ich neu beginnen, wirklich Mensch zu werden!“, schöpft der gläubige Christ Hoffnung.
Dann erfährt er die beglückende Botschaft des Hl. Paulus:
„Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“ (2 Kor 6,2)
Einen heiteren Faschingsausklang und einen gesegneten Beginn der Fastenzeit,
der Zeit des Heiles, wünscht Ihnen
Ihr
`Alfred Binder´, Pfr.

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

