PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Rinnkogel 🌹

 🌿 @Merci: Michi 🌿
…
Der Gott unseres Herrn Jesus Christus,
der Vater der Herrlichkeit,
gebe euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung,
ihn zu erkennen.

Namenstage heute

Hl. Ignatius von Antiochien, Astrud (Anstrud), Augusta (Auguste), Contardo (Gunthard), Contardo Ferrini, Gabriella (Gabrielle, Gabriele, Gabriela), Marie Louise (Marie-Luise, Marie-Louise, Louise, Marie), Sel. Contardo Ferrini (Gunthard, Contardo)

Gebet des Tages

Gott, unser liebender Vater, mit dem Lied, das wir oft und gerne singen,
drücken wir Dank aus für so

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Kalenderblatt

Ignatius von Antiochien soll als Bischof von Antiochien der »Zweite nach Petrus« gewesen und unter Kaiser Hadrian um 117 nach Rom

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Lesung Evangelium

Schwestern und Brüder!
Ich höre nicht auf, für euch zu danken,
wenn ich in meinen Gebeten an

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Gotteserfahrung ist gefragt

Ein Impuls zum
Sonntag am 18. Oktober 2026
von Dr. Bernhard Kirchgessner, Leiter von Spectrum Kirche

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Die große Einladung

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 11. Oktober 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“ Dieser Satz aus dem Sonntagsevangelium ist sehr prägnant. Er fällt in einer Situation, in der Jesus in eine Falle gelockt werden soll. Seine Gegner wollen ihn mit einer Frage zur Steuer in Bedrängnis bringen. Doch Jesus lässt sich nicht auf ein einfaches entweder, oder festlegen. Er antwortet mit einer Klarheit, die bis heute zum Nachdenken anregt.
Auf der Münze, die man ihm zeigt, ist das Bild des Kaisers zu sehen. Sie gehört in den Bereich seiner weltlichen Macht. Doch Jesus lenkt den Blick über die Münze hinaus. Denn nicht alles im Leben lässt sich in Besitz, Pflichten oder Zuständigkeiten einteilen. Es gibt Dinge, die sich nicht kaufen lassen und die wir auch nicht mit Geld aufwiegen können: Vertrauen, Liebe, Zeit und die Würde eines Menschen.
Auch unser Alltag ist von vielen Ansprüchen geprägt. Wir haben Verpflichtungen im Beruf, Verantwortung für unsere Familie und Erwartungen, die andere an uns stellen. Wir müssen Entscheidungen treffen, Regeln beachten und unseren Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Das alles gehört zu unserem Leben. Aber manchmal besteht die Gefahr, dass wir uns nur noch darüber definieren, was wir leisten, was wir besitzen oder was wir anderen schuldig sind.
Das Evangelium erinnert uns daran, dass es noch eine andere Dimension gibt. Wir gehören nicht einfach den Erwartungen anderer. Unser Wert hängt nicht allein von unserer Leistung ab. Im Glauben dürfen wir darauf vertrauen, dass wir vor Gott mehr sind als das, was wir vorweisen können. Wir sind Menschen, die von ihm gewollt und geliebt sind.
Was aber bedeutet es, Gott zu geben, was Gott gehört? Vielleicht geht es nicht darum, möglichst viel Zeit für religiöse Pflichten aufzuwenden. Vielleicht beginnt es viel einfacher: indem wir Gott einen Platz in unserem Leben lassen. Indem wir uns Zeit nehmen, innezuhalten, dankbar zu sein und unser Handeln zu hinterfragen. Und indem wir erkennen, dass auch die Menschen, denen wir begegnen, eine Würde besitzen, die ihnen niemand nehmen darf.
Denn wenn wir unser Leben als Geschenk Gottes verstehen, verändert das auch unseren Blick auf andere. Dann geht es nicht nur darum, was uns zusteht, sondern auch darum, was wir beitragen können. Nicht nur darum, unsere eigenen Ansprüche durchzusetzen, sondern auch darum, Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Vielleicht können wir in der kommenden Woche deshalb einmal bewusst fragen: Was nimmt gerade so viel Raum in meinem Leben ein? Und was kommt dabei zu kurz? Wo bestimmen Pflichten und Erwartungen meinen Alltag – und wo bleibt Platz für das, was wirklich trägt?
Gott möchte uns daran erinnern, was unser Leben im Innersten wertvoll macht. Und vielleicht beginnt genau dort die Freiheit, die Jesus uns schenken möchte: wenn wir wissen, dass wir nicht alles besitzen und kontrollieren müssen, um ein erfülltes Leben zu führen.



Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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