PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Rein in Taufers 🌹

 🌿 @Merci: Theresa 🌿

Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem
Herzen haben,
der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.

Namenstage heute

Altmann, Cyriak, Dominikus, Elgar (Elger, Hilger, Hildiger), Hartwig

Gebet des Tages

Herr, unser Gott,
stärke deine Kirche
durch das Vorbild und die Lehre des heiligen Dominikus,

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Kalenderblatt

Dominikus
„Was haben die, was wir nicht haben?“ – das fragen sich Katholiken nicht erst seit heute

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Lesung Evangelium

HERR, bist du nicht
   seit Urzeiten, mein heiliger Gott?
Gewiss werden wir nicht sterben!
HERR, du hast sie dazu gerufen,
  

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Im Kleinen den Großen entdecken

Ein Impuls
zum Sonntag am 9. August 2026
von Pfarrer
Peter Kieweg

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Gebt ihr ihnen zu essen!

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 2. August 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

das Tagesevangelium dieses Sonntags gehört zu den bekanntesten Erzählungen des Neuen Testaments. Die Jünger befinden sich nachts auf dem See. Der Wind ist stark, die Wellen schlagen gegen das Boot, und sie kommen kaum voran. Mitten in dieser Situation erscheint ihnen Jesus. Doch zunächst erkennen sie ihn nicht. Sie haben Angst.
Wie oft erleben wir Ähnliches in unserem Leben. Auch wir kennen Zeiten, in denen Gegenwind herrscht. Sorgen um die Familie, Herausforderungen im Beruf, gesundheitliche Belastungen oder Unsicherheit angesichts der Weltlage können uns das Gefühl geben, als würden wir gegen hohe Wellen ankämpfen. Manchmal scheint das Ufer weit entfernt und der Weg kaum zu schaffen.
Mitten hinein spricht Jesus die Worte: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht.“ Er verspricht nicht, dass der Sturm sofort endet. Aber er verspricht seine Gegenwart. Das ist ein entscheidender Unterschied. Der Glaube bewahrt uns nicht vor allen Schwierigkeiten, doch er schenkt die Gewissheit, dass wir sie nicht allein bestehen müssen.
Petrus wagt daraufhin einen mutigen Schritt. Er steigt aus dem Boot und geht Jesus entgegen. Solange sein Blick auf Jesus gerichtet bleibt, trägt ihn das Wasser. Erst als er mehr auf den Sturm als auf seinen Herrn schaut, beginnt er zu sinken. Wer ehrlich auf sein eigenes Leben blickt, wird sich vielleicht darin wiederfinden. Auch wir lassen uns leicht von Problemen, Ängsten oder schlechten Nachrichten gefangen nehmen. Dann verlieren wir aus dem Blick, was uns eigentlich trägt.
Bemerkenswert ist, was als Nächstes geschieht. Jesus streckt sofort seine Hand aus und hält Petrus fest. Er wartet nicht ab, bis dieser sich selbst rettet. Gottes Hilfe kommt nicht erst dann, wenn wir alles richtig gemacht haben. Sie begegnet uns gerade dort, wo wir an unsere Grenzen kommen.
Vielleicht lädt uns dieses Evangelium in der kommenden Woche dazu ein, den Blick wieder neu auszurichten. Nicht die Wellen haben das letzte Wort, sondern der, der mit uns im Boot ist. Das bedeutet nicht, Schwierigkeiten kleinzureden. Es bedeutet vielmehr, ihnen mit Vertrauen zu begegnen, im Wissen, dass Christus uns nicht loslässt.
So dürfen wir mit Zuversicht unseren Weg gehen. Denn selbst wenn das Wasser unruhig wird und der Wind uns entgegenbläst, bleibt Gottes ausgestreckte Hand größer als jede Angst.


Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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