PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌼 Maria Schutzfrau Bayerns 🌼

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Hochfest
„Maria Schutzfrau Bayerns“

Namenstage heute

Siegmund, August (Augustin), Arnold, Jeremias, Josef, Richard (Ricardo) Pampuri

Gebet des Tages

Allmächtiger Gott,
dir verdanken wir unsere Freiheit und unser Heil,
denn du hast uns

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Kalenderblatt

Der Fest­tag​ „Patro­na Bava­riae“ am 1. Mai wird in Alt­öt­ting tra­di­tio­nell sehr fei­er­lich began­gen. Heu­er wird Erzbischof Herwig Gössl aus

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Lesung Evangelium

Gott hat die Verheißung erfüllt, indem er Jesus auferweckt hat
In jenen Tagen,
als Paulus nach Antióchia in

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Wenn es „klick“ macht

Ein Impuls
zum 3. Mai 2026
von Kaplan
Tobias Asbeck

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Die Tür, nicht die Hintertür

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 26. April 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

Wenn der Mai beginnt, verändert sich etwas. Die Tage werden heller, die Luft milder, alles scheint ein wenig leichter zu werden. Bäume tragen wieder Grün, Blumen öffnen sich, und selbst das Tempo des Alltags fühlt sich manchmal anders an. Es ist, als würde die Welt neu anfangen.
In der katholischen Tradition ist der Mai besonders mit Maria verbunden. Vielleicht wirkt das auf den ersten Blick wie etwas aus einer anderen Zeit: Maiandachten, Marienlieder, geschmückte Bilder. Doch hinter all dem steckt eine Idee, die erstaunlich aktuell ist. Maria ist kein fernes Ideal. Sie ist eine junge Frau, die ihr Leben nicht komplett im Griff hatte. Die Fragen hatte. Die nicht wusste, wie alles ausgehen würde. Und die trotzdem den Mut fand zu vertrauen.
„Mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Dieser Satz ist kein perfekter Heldinnenmoment. Er ist ein scheinbar kleiner, dabei aber unglaublich starker Schritt ins Ungewisse. Vielleicht macht genau das Maria so nahbar.
Denn auch unser Leben ist selten eindeutig. Wir stehen vor Entscheidungen, erleben Unsicherheiten, tragen Sorgen, im Großen wie im Kleinen. Der Glaube ist dabei nicht immer laut oder klar. Manchmal ist er eher ein vorsichtiges Hoffen. Ein inneres Suchen. Oder einfach ein stiller Moment mitten im Tag.
Der Mai kann eine Einladung sein, diesem leisen Glauben Raum zu geben.
Vielleicht bei einem Spaziergang, wenn die Natur gerade zeigt, wie viel Kraft im Wachsen steckt. Vielleicht während der Zeit mit der Familie am Abend. Vielleicht in einem kurzen Gebet, das gar nicht viele Worte braucht.
Maria möchte und kann dabei eine Begleiterin für uns sein. Und damit meine ich nicht nur eine Figur als Madonna im Wohnzimmer oder gemalt auf einem Bild in der Kirche, sondern als eine Person mit all ihren Fragen und Wendungen. Jemand, der zeigt: Vertrauen beginnt oft klein.
Und vielleicht geht es im Marienmonat genau darum: wieder neu wahrzunehmen, was in uns wachsen möchte.
Ein Gedanke. Eine Hoffnung. Ein neuer Anfang.
Gerade in einer Zeit, in der vieles unsicher wirkt, kann dieser Blick helfen. Nicht alles lösen zu müssen. Sondern auch einmal darauf vertrauen zu dürfen, dass Gott im Leben da ist, gerade auch im Unscheinbaren.
Der Mai erinnert uns nämlich in allen seinen Arten daran:
Leben entfaltet sich nicht auf Knopfdruck. Es wächst. Langsam, Schritt für Schritt.
Vielleicht ist das ein gutes Bild für den Glauben.
Und vielleicht ist dieser Monat eine Gelegenheit, sich selbst eine einfache Frage zu stellen: Was darf in mir gerade aufblühen?
Ich möchte Sie herzlich einladen, mit mir zusammen den Mai bewusst zu erleben. Im Alltag, in der Natur, im Gebet oder in der Gemeinschaft unserer Pfarreien. Die Türen unserer Kirchen stehen offen. Und vielleicht auch ein neuer Gedanke.
Ein Anfang genügt.

Ich wünsche Ihnen allen einen gesegneten fünften Ostersonntag

und eine erfolgreiche und gesunde Woche

Ihr

´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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