PFARREIENGEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

Marienmonat Mai
Basilika St. Anna, Altötting

Namenstage heute

Otto, Margaret (Margaretha, Margarete), Viktor, German (Germain, Germano), Wilhelm (Willem, Wilke, Guillaume, Guglielmo, Guillermo, William, Vilmos) von Aquitanien

Gebet des Tages

Herr, unser Gott,
dein Sohn hat vor seiner Himmelfahrt
seinen Aposteln den Heiligen

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Kalenderblatt

Wilhelm von Aquitanien
In den Augen der Welt hatte dieser Mann alles – und war doch nicht zufrieden. Wilhelm von

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Lesung Evangelium

Apollos wies öffentlich aus der Schrift nach, dass Jesus der Messias sei
Nachdem Paulus einige Zeit in

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Den Himmel offen halten

Dompropst Michael Bär in seiner Predigt zum
7. Sonntag der Osterzeit
am 29.Mai 2022.

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Wo ist der Himmel?

Gedanken von
Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium
26. Mai 2022.

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

An den Texten des heutigen 7. Sonntag der Osterzeit fällt auf, dass sehr oft von „verherrlichen“, bzw. „Herrlichkeit“ gesprochen wird. Das beginnt beim Tagesgebet und zieht sich durch über das eben gehörte Evangelium bis hin zum Schlussgebet.
Das fällt auf!
Aber: was ist schon herrlich?
Sind die Schlösser Neuschwanstein oder Herrenchiemsee herrlich?
Wie muss etwas beschaffen sein, damit es „herrlich“ ist in unseren Augen?
Eine Landschaft kann herrlich sein mit einer wunderbaren, einer einzigartigen Aussicht…
Ein Sonnenaufgang kann herrlich sein in seiner Ruhe und dem allmählichen Erwachen der Natur…
Manchmal gelingt sogar mir an meinem häuslichen Herd auch ein herrliches Gericht…
Was immer es auch sein mag, wenn etwas herrlich ist, dann ist es eben etwas Außergewöhnliches, etwas Besonderes!
Und genau darum geht es!
„Kirche“, das ist ein Wort, welches aus dem Griechischen herstammt.
„Kyriaké“ bedeutet „etwas, was dem Herrn, dem „Kyrios“ gehört“, denken Sie an den Beginn des Gottesdienstes, wo wir im Kyrie Jesus als den Herrn in unserer Mitte begrüßen und ihn um sein Erbarmen anrufen: Kyrie eleison!
Kirche, das ist also kein weltlicher Kultur- und Trachtenverein, Kirche, das ist eine göttliche Sache, eine außergewöhnliche Einrichtung, eine wirklich herrliche Stiftung!
Was macht dies Kirche, unsere Kirche, so herrschaftlich, so außergewöhnlich, so herrlich?
Sie ist göttliche Stiftung, Hinterlassenschaft und Auftrag Christi!
Das ist einmalig, das ist herrlich!
Wenn Jesus nun immer wieder um diese Herrlichkeit bittet, dann geht es nicht primär um ein Wirken Gottes, das ohnehin schon da ist! Dann geht es um Jesus vielmehr darum, dass seine Jünger, – und damit auch wir uns selber – endlich dieser Herrlichkeit bewusst werden und ihr Leben endlich darauf einstellen!
„Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“, sagt Jesus im heutigen Tagesevangelium. Und das möchte Jesus durch seine eindringlichen Worte im Tiefsten und Innersten in seinen Jüngern verankern:
Ihr seid gerufen von dieser gewaltigen Herrlichkeit, die Gott euch geschenkt hat, Zeugnis abzulegen durch die Einheit eurer Gesinnung, eures Denkens und eures Handelns!
Ihr sollt dieser Welt die wahre Herrlichkeit verkünden durch euer Reden, durch euer Handeln, dadurch, wie ihr miteinander umgeht, dadurch, wie ihr einander liebt, wenn ihr dieser Welt zeigt, dass ihr eins geworden seid in Christus Jesus, wie es der Heilige Paulus in seinem Brief an die Galather schreibt:
„Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist nicht mehr Mann und Frau. Denn ihr seid alle eins in Christus Jesus.“ (Gal 3, 28)
„Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt! (Joh 13, 35)
Und das Wissen um die Herrlichkeit dieser Liebe, die vom Vater stammt und uns in Jesus geschenkt und geoffenbart worden ist, lässt uns dann auch nicht in falschen Stolz oder gar Hochmut fallen:
Diese Herrschaftlichkeit der Erwählung,
diese außergewöhnliche Stellung der Jüngerschaft,
diese Herrlichkeit der Berufung zum geliebten Kind Gottes:
das alles ist nun jeden Tag neu Auftrag und Sendung, durch unsere Liebe die Botenschaft als „Gesandte an Christi statt“ (vgl. 2 Kor 5, 20) zu bezeugen!
„Freut euch, wir sind Gottes Volk: erwählt durch seine Gnade!

Einen gesegneten Sonntag und eine gesunde und erfolgreiche Woche
wünscht Ihnen
 Ihr
´Alfred Binder`, Pfr.

Hausgottesdienst


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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