
Gamsknogel 1750m


@Merci: Verena
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So auch jeder unter euch: Wer sich nicht lossagt von allem,
was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.
Namenstage heute
Hl. Karl Borromäus, Reginhard von Siegburg (Reginhard, Reinhard), Egilbert von Freising (Egilbert), Modesta von Trier
Gebet des Tages
Hier wird viel verlangt, Gott meines Lebens. Dass ich mein Leben nicht so wichtig nehmen soll, um es für Essentielles offen zu halten. Für
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Kalenderblatt
Hl. Karl Borromäus
Karl Borromäus‘ frühe Lebensjahre lesen sich wie eine Illustration kirchlicher Missstände: 1538
Lesung Evangelium
Meine Geliebten,
– ihr wart ja immer gehorsam,
nicht nur in meiner Gegenwart,
sondern noch viel mehr jetzt in
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
wenn wir in diesen Tagen die Friedhöfe besuchen, wird es an vielen Orten besonders still. Auf den Gräbern stehen Blumen, Gestecke und brennende Kerzen. Angehörige kommen zusammen, erinnern sich an Menschen, die ihnen fehlen, und nehmen sich Zeit für einen Moment des Innehaltens. Bei der gemeinsamen Gräbersegnung bringen wir unsere Verstorbenen noch einmal besonders vor Gott.
Es sind oft ganz unterschiedliche Gefühle, die uns an diesen Tagen begleiten. Dankbarkeit für gemeinsame Jahre und schöne Erinnerungen. Trauer über einen Verlust, der vielleicht noch immer schmerzt. Manchmal auch die Frage, warum ein Mensch schon so früh gehen musste. Ein Friedhof ist ein Ort, an dem das Leben und seine Vergänglichkeit besonders nahe beieinanderliegen.
Doch Allerseelen ist nicht nur ein Tag der Erinnerung und der Trauer. Es ist auch ein Fest der Hoffnung. Als Christen glauben wir daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Unsere Hoffnung gründet sich auf Jesus Christus, der selbst den Tod erfahren hat und auferstanden ist. Er hat uns die Zusage gegeben, dass das Leben bei Gott nicht endet.
Wenn wir bei der Gräbersegnung die Gräber mit Weihwasser besprengen, ist das deshalb mehr als eine schöne Tradition. Das Weihwasser erinnert an unsere Taufe und damit an die Verbindung mit Christus. Es ist ein Zeichen dafür, dass Gottes Liebe stärker ist als der Tod und dass unsere Verstorbenen bei ihm geborgen sind.
Natürlich nimmt uns dieser Glaube nicht die Trauer. Wer einen geliebten Menschen verloren hat, weiß, dass eine Lücke bleibt. Erinnerungen können trösten, aber manchmal auch schmerzen. Und doch dürfen wir darauf vertrauen, dass unsere Verstorbenen nicht einfach verschwunden sind. Wir legen sie in Gottes Hände – in die Hände dessen, der jeden Menschen kennt und liebt. Vielleicht ist gerade das ein tröstlicher Gedanke für diese Tage: Wir müssen nicht alles verstehen und auch nicht auf jede Frage eine Antwort finden. Wir dürfen uns erinnern, traurig sein und zugleich hoffen.
Die Kerzen auf den Gräbern sind dafür ein schönes Zeichen. Ihr Licht ist klein und zerbrechlich, und doch durchbricht es die Dunkelheit. So kann auch die Hoffnung des christlichen Glaubens sein. Sie lässt die Dunkelheit des Abschieds nicht verschwinden, aber sie setzt ihr ein Licht entgegen.
Wenn wir in diesen Tagen die Gräber unserer Angehörigen besuchen, dann nehmen wir deshalb nicht nur unsere Erinnerungen mit. Wir dürfen auch die Hoffnung mitnehmen, dass Gott unsere Verstorbenen nicht vergessen hat.
Denn die Liebe endet nicht mit dem Tod. Und wo unsere Möglichkeiten aufhören, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gottes Möglichkeiten noch lange nicht zu Ende sind.
Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende
und gesunde Woche wünscht Ihnen allen
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

