PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

⛰️💕 Annaberg-Lungötz 💕⛰️

@thanks: Anna
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16. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8. SONNTAG NACH TRINITATIS
Sie jammerten Jesus, denn sie waren wie Schafe,
die keinen Hirten haben.

Namenstage heute

Arbogast, Julia, Stilla (Stella), Daniel (Danilo); Daniela (Dana, Danielle, Danuta), Laurentius von Brindisi

Gebet des Tages

Herr, unser Gott,
sieh gnädig auf alle,
die du in deinen Dienst gerufen hast.

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Kalenderblatt

16. Sonntag im Jahreskreis
Die Zwölf, die Jesus ausgesandt hat (Evangelium am vergangenen Sonntag), werden im heutigen

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Lesung Evangelium

Ich sammle den Rest meiner Schafe und erwecke Hirten für sie
Weh den Hirten,
die die Schafe meiner Weide

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Ruht euch ein wenig aus!

Studentenpfarrer Peter Kunz in seinem Impuls
zum 16. Sonntag im Jahreskreis vom 21. Juli 2024.

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Ein „verpatzter“ Urlaub?

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 21. Juli 2024

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

im Evangelium des 16. Sonntags im Jahreskreis lädt Jesus seine Jünger aber auch uns ein: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus!“
Das hört sich doch gut an, oder? – Kein „Tut Gutes!“, „Strengt euch an!“, „Ändert euer Leben!“, keine Forderung einer Leistung sondern eine Einladung: „Ruht ein wenig aus!“
Stille aushalten – zur Ruhe kommen – ab und zu mal gar nichts tun, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben – das müssen viele von uns erst wieder lernen.
Vielleicht steckt uns allzu sehr in den Knochen, was wir von klein auf immer wieder zu hören bekamen: Verplempere keine Zeit! Tu was Vernünftiges! Sich regen bringt Segen! Wer rastet, der rostet! – Lebensregeln, die ja ihre Richtigkeit haben, wer wollte das bestreiten? Aber sie sind eben nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist mindestens genauso wichtig, nur wird sie seltener betont: Mach dich nicht kaputt! Überfordere dich nicht! Denk auch mal an dich! Du selbst bist wichtiger als das, was du leistest!
Wahrscheinlich ist da eine ganz tiefe Angst in uns, dass wir nur dann etwas wert sind, wenn wir etwas leisten, etwas bringen, Erfolg vorweisen können. Eine Angst, die Menschen zerstören kann!
Wenn wir noch einmal auf das Evangelium schauen: Zu den Wundern Jesu gehört in meinen Augen auch, dass er es fertiggebracht hat, Menschen diese Angst zu nehmen! Insofern ist der kleine Satz: „Ruht ein wenig aus!“ keine Nebensächlichkeit. Er verweist uns auf etwas ganz Zentrales: Ruht ein wenig aus! Ihr braucht nicht dauernd zu beweisen, wie tüchtig ihr seid! Euer Wert vor Gott hängt davon nicht ab!
Sicher: Das Evangelium ist keine Aufforderung zur Bequemlichkeit. Es mutet uns einiges zu. Aber das ist nicht das Erste und Wichtigste. Das Erste und Wichtigste ist die bedingungslose Zusage: Wer immer du bist und was immer du bist, ob erfolgreich oder erfolglos, gesund oder krank, angesehen oder übersehen – in den Augen Gottes bist du unendlich wertvoll!
Wer rastet, der rostet – das ist höchstens die halbe Wahrheit. Wir dürfen auch die andere, vielleicht noch wichtigere Hälfte nicht aus dem Blick verlieren.
Der indische Dichter Tagore hat es einmal so ausgedrückt:
Gott achtet mich, wenn ich arbeite,
aber er liebt mich, wenn ich singe.
Ob wir das an uns heranlassen, ob wir das glauben können?

Einen schönen und erholsamen Sonntag

und eine gute neue Woche

wünscht Ihnen Pastoralreferent

`Rudolf Leimpek´


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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