
Pizzo Tresero, 3602 m


@Merci: Elena
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Die Wege des HERRN sind richtig
und die Gerechten wandeln darauf.
Namenstage heute
Sieben Brüder, Olaf, Erich, Raphael, Engelbert, Amalia (Amalberga, Alma, Elma, Amelia), Knud von Dänemark
Kalenderblatt
Knud von Dänemark
Es kommt nicht gerade häufig vor, dass ein Herrscher mit dem Bischof von Rom bricht und später
Lesung Evangelium
Zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott
So spricht der Herr:
Kehr um, Israel, zum HERRN,
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
im Evangelium dieses Sonntags erzählt Jesus das bekannte Gleichnis vom Sämann. Auf den ersten Blick scheint es eine Geschichte über Landwirtschaft zu sein. Doch schnell wird deutlich: Es geht um weit mehr als um Samen und Boden. Es geht um unser Herz und darum, wie offen wir für Gottes Wort sind.
Der Sämann sät großzügig. Er prüft nicht vorher, ob der Boden geeignet ist. Er hält nichts zurück. Das ist ein schönes Bild für Gott. Er schenkt seine Liebe und seine Botschaft allen Menschen. Niemand ist ausgeschlossen, niemand muss sie sich erst verdienen.
Der Unterschied liegt nicht im Samen, sondern im Boden. Manche Körner fallen auf harten Weg, andere zwischen Dornen oder auf felsigen Grund. Nur ein Teil findet fruchtbaren Boden und bringt reiche Ernte.
Vielleicht erkennen wir uns in allen vier Böden wieder. Es gibt Zeiten, in denen wir offen und aufnahmebereit sind. Dann berühren uns Worte der Bibel, ein Gottesdienst oder eine Begegnung mit einem Menschen. Es gibt aber auch Tage, an denen unser Herz von Sorgen, Terminen oder Enttäuschungen besetzt ist. Dann finden gute Gedanken kaum Platz und gehen im Lärm des Alltags unter.
Gerade in unserer Zeit prasseln unzählige Eindrücke auf uns ein. Nachrichten, soziale Medien, Verpflichtungen und Erwartungen füllen oft schon den ganzen Tag. Da ist es gar nicht so leicht, still zu werden und Gottes Stimme wahrzunehmen. Vielleicht braucht es deshalb immer wieder kleine Inseln der Ruhe: ein paar Minuten der Stille, ein Gebet oder einen bewussten Blick auf das, was wirklich trägt.
Das Gleichnis macht aber auch Mut. Jesus fordert uns nicht auf, perfekt zu sein. Ein Acker wird gepflegt. Steine werden entfernt, Dornen zurückgeschnitten und der Boden gelockert. Auch unser Glaube ist nichts Fertiges. Er darf wachsen, sich verändern und manchmal ganz neu beginnen.
Vielleicht ist das die Einladung dieses Evangeliums: nicht zuerst zu fragen, wie viel Frucht unser Leben bringt, sondern ob wir Gott überhaupt Raum geben können. Wo sein Wort auf offenen Boden trifft, kann etwas wachsen – manchmal ganz unscheinbar und langsam, oft anders, als wir es erwarten. Doch gerade daraus entsteht neues Leben.
Bitten wir Gott in den kommenden Tagen um ein offenes Herz – eines, das bereit ist zuzuhören, sich berühren zu lassen und Vertrauen wachsen zu lassen. Denn aus einem einzigen Samenkorn kann mehr entstehen, als wir heute erahnen.
Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende
und gesunde Woche wünscht Ihnen allen
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

