Sonnwendfeuer Wallerdorf

Neue Kulisse für alten Brauch

Landjugend Wallerdorf lud ein zum traditionellen Sonnwendfeuer – Maibaum verlost

 

Wallerdorf

Die Wallerdorfer hatten am vergangenen Freitag beim Sonnwendfeuer der Landjugend klaren Heimvorteil. Nachdem das Traditionsfest jahrzehntelang unzertrennlich mit dem Dorf Zeitlarn verbunden war, wurde es diesmal erstmals aus organisatorischen Gründen in Wallerdorf abgehalten. Das Grundstück der Familie Kellnberger entpuppte sich letztendlich als hervorragende Alternative.

Abseits der Straßen hatten die Besucher die Wahl, entweder in einem offenen Zelt oder davor auf freier Fläche den Abend zu genießen. Für die Kinder bot die angrenzende Wiese ausreichend Platz zum Toben und Spielen. Der Speiseplan hatte mit deftigem Grillfleisch, Würsteln und Käse bis hin zu süßem Backwerk und einer bunten Mischung an Getränken für jeden Geschmack das Passende im Angebot. Die Mannschaft des exklusiven Getränkestandes war unermüdlich im Einsatz, um den Durst der Gäste zu stillen.

Vorsitzender Maxi Feldbauer begrüßte neben Bürgermeister Siegfried Lobmeier und dessen Gattin Anita Gäste aus dem gesamten Gemeindebereich Künzing. Als alte Stammgäste hatten sich ebenso Abordnungen gleichgesinnter Vereine aus Johanniskirchen und Außernzell eingefunden. Feldbauer dankte den Familien Kellnberger und Altmann für ihr Entgegenkommen und die Unterstützung bei den Vorbereitungen.

Dem Einbruch der Dämmerung fieberten vor allem die jüngeren Besucher entgegen: Unter den wachsamen Augen eines Feuerwehrmannes durften sie an einer Feuerstelle Fackeln entzünden. In Begleitung eines Landjugendteams zogen sie damit durch das Dorf, um am Ende den großen Reisighaufen, auf dem eine schaurige Hexe ihrem unvermeidlichen Schicksal entgegenharrte, das Sonnwendfeuer zu entzünden.

Bei der anschließenden Verlosung winkte als erster Preis der Maibaum aus Wallerdorf. Regina Plattner hatte sich mit einem glücklichen Händchen diesen Hauptpreis gesichert. Der zweite Preis, ein Tankgutschein, ging an Andrea Lauerer. Und Franz Schmid freute sich über den Gewinn eines Fässchens Bier.

Zu später Stunde füllte sich die Bar, wo die Besucher bei heißen Rhythmen bis in die frühen Morgenstunden weiterfeierten.

 

 

Quelle: Brumm / pnp
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