Kommunionkinder gehen auf “Schatzsuche”, Wallerdorf

Die zweite Gruppe der Künzinger Kommunionkinder mit (hinten von links) Domvikar Andreas Erndl, Pfarrer Alfred Binder Pastoralreferent Rudolf Leimpek. −Foto: Brumm

Wallerdorf. Für die zweite Gruppe der Erstkommunikanten aus dem Pfarrverband Künzing ist am Sonntag die Pfarrei Herz Jesu in Wallerdorf Gastgeber gewesen. Dort traten Linah Fisch, Jakob Feuerecker, Maxim Stadler und Lucas Wagner erstmals an den Tisch des Herrn.

Tags zuvor konnten sich die Kinder bei ihrer Erstbeichte, der Generalprobe und der Ausstattung mit den Alben mit der Kirche vertraut machen. Gut vorbereitet durch den Unterricht bei Pastoralreferent Rudolf Leimpek sowie zwei intensiven Nachmittagen mit Pfarrer Alfred Binder und dem Religionslehrer in der Grundschule Künzing zogen die jungen Anwärter unter dem Läuten der Glocken ins Gotteshaus ein. Die Familien hatten dort Corona-konform ihre Plätze eingenommen. Erfreut begrüßten die Besucher Domvikar Andreas Erndl aus Passau. Für den Studentenpfarrer erfüllten bei dieser Messe zwei Wünsche auf einmal: Er konzelebrierte in seiner geliebten Heimatpfarrei den Festgottesdienst, bei dem einer seiner Neffen erstmals an den Tisch des Herrn ging.

Auch bei diesem Termin wurde den Kindern Jesus als größtmöglicher Schatz ans Herz gelegt. Mit der Flamme der Osterkerze entzündete der Priester die Kommunionkerzen der Kinder. Der Pastoralreferent erinnerte sich mit seinen Schützlingen an die im Religionsunterricht gehörte Geschichte “Komm wir finden einen Schatz” von Janosch. Darin begreifen der kleine Tiger und der Bär letztlich, dass der größte Schatz im Leben ein guter Freund sei. “So wie es ab heute Jesus für euch ist”, wünschte Leimpek.

Pfarrer Binder verwies in seiner Predigt auf Klassiker der Weltliteratur wie “Die Schatzinsel”, “Der Graf von Monte Christo” oder “Der Schatz im Silbersee”. Immer stünde dabei die Suche und der Wunsch nach Gold und kostbarem Schmuck im Mittelpunkt. “Doch größtmöglichem Reichtum findet man allein beim Herrn”, gab der Geistliche zu verstehen. Nach dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis und dem Vortragen der Fürbitten stellten sich die Kinder um den Altar und beteten das “Vater Unser”. Im Anschluss durften sie erstmals eine Hostie empfangen.

Bevor ein Dankgebet das Ende des Gottesdienstes ankündigte, überreicht Pfarrer Binder den jungen Christen zu Erinnerung ein gesegnetes Kreuz aus Bronze. Christina Kainz begleitete die Feier klanggewaltig an der kürzlich restaurierten Orgel.

Die weitere musikalische Gestaltung hatte Thomas Unverdorben, Leiter der Formation “Irgendwie & Sowieso”, mit einigen Chormitgliedern perfekt auf diesen Tag abgestimmt. Floristenmeisterin Claudia Mörtlbauer aus Wallerdorf war der kreative und ansprechende Blumenschmuck in der Kirche zu verdanken.

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