
Adventsimpuls zum 24. Dezember
Cur Deus homo? Warum wird Gott Mensch. So fragte Anselm von Canterbury und Abt Bernhard von Clairvaux mit ihm. Warum tut er sich das überhaupt an? Die Antwort des honigfließenden Lehrers Bernhard von Clairvaux lautet: „Er ist ja in die Welt gekommen, um seine Wohnung in den Menschen mit den Menschen und für die Menschen aufzuschlagen, um unsere Finsternis zu erleuchten, unsere Mühen zu erleichtern und die Gefahren abzuwenden.“ Seit der Christnacht sind wir Menschen nicht mehr unbehaust, denn nun lebt Gott in uns!
Adventsimpuls zum 23. Dezember
„Am morgigen Tag also werden wir die Majestät Gottes sehen, aber in uns, nicht in ihm selbst: wir werden die Majestät in der Niedrigkeit sehen, die Kraft in der Schwäche, Gott im Menschen.“ Ist das nicht großartig: Gott in uns, der Große in uns Kleinen, der Starke in uns Schwachen.
Adventsimpuls zum 19. Dezember
„Jesus Christus, der Sohn Gottes, wird zu Betlehem in Juda geboren.“ Wessen Herz wäre aus Stein, dass seine Seele nicht bei diesem Wort schmelzen würde? Was könnte Süßeres verkündet werden, welche Kunde könnte erfreulicher sein? Ist jemals etwas Derartiges gehört worden, hat die Welt je einmal Ähnliches vernommen? „Jesus Christus, der Sohn Gottes, wird zu Betlehem in Juda geboren.“ Welch‘ unglaubliche Botschaft!
Adventsimpuls zum 18. Dezember
„Die Stimme der Freude erschallt in unserem Land, die Stimme des Jubels und des Heiles in den Zelten der Sünder. Vernommen wird das gute Wort, das Wort des Trostes, wert, dass man es beherzigt. Lasst euer Lob erschallen, ihr Berge, all ihr Bäume der Wälder, klatscht in die Hände vor dem Angesicht des Herrn, denn er ist gekommen! „Vernimm, o Erde, doch vor allem du, o Mensch: „Jesus Christus, der Sohn Gottes, wird zu Betlehem in Juda geboren.“ Die ganze Schöpfung feiert seine Geburt.
Adventsimpuls zum 17. Dezember
An welchem Ort wird Jesus geboren? „In Betlehem im Lande Juda. Es geziemt sich ja nicht, dass wir Betlehem so ohne weiteres übergehen.
„Lasst uns nach Betlehem hinübergehen (Lk 2,15), sagen die Hirten, nicht;
„Lasst uns Betlehem übergehen.
“ Machen wir uns nach Betlehem auf, gehen wir nicht daran vorbei!

