Herrgott, richte es so ein,
daß es täglich von Mitternacht bis drei Uhr früh regne,
aber langsam und warm, weißt du, damit es einsickern kann;
doch soll es dabei nicht auf die Pechnelke, das Steinkraut, Sonnenröschen,
den Lavendel und andere Blumen regnen,
die dir in deiner unendlichen Weisheit als trockenliebende Pflanzen bekannt sind – wenn du willst, schreibe ich es dir auf ein Blatt Papier auf;
ferner soll die Sonne den ganzen Tag über scheinen,
aber nicht überallhin (zum Beispiel nicht auf den Spierstrauch und Enzian,
noch auf Funkie und Rhododendron) und auch nicht zu stark;
dann möge es viel Tau und wenig Wind geben,
genug Regenwürmer, keine Blattläuse, Schnecken und keinen Mehltau,
und einmal in der Woche
verdünnte Jauche mit Taubenmist regnen.
Amen.
Das Mädchen sagte zu seiner Herrin:
Ach, wenn mein Herr doch einmal
zu dem Propheten gehen würde, der in Samaria lebt!
Der könnte ihn von seiner Krankheit heilen.
2. Könige 5,3
Jesus zog durch Galiläa, lehrte in den Synagogen
und verkündete überall die rettende Botschaft,
dass Gottes Reich nun begonnen hatte.
Er heilte alle Kranken und Leidenden.