Sternsingeraktion 2026

Künzing - Wallerdorf - Forsthart

Sternsingeraktion 2026

 

Das Motto der Aktion 2026

Das Leitwort lautet: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Fokus steht dieses Jahr besonders die Situation in Bangladesch. Dort müssen viele Kinder unter oft gefährlichen Bedingungen arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen, anstatt zur Schule gehen zu können. Die Spenden helfen dabei, diesen Kreislauf aus Armut und fehlender Bildung zu durchbrechen.

Was die Sternsinger bewirken

  • Segen bringen: Mit dem Kreidezeichen 20*C+M+B+26 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) bringen die Gruppen den Neujahrssegen zu den Menschen.

  • Segen sein: Sie sammeln Spenden für weltweit rund 1.400 Projekte, die Kindern in Not helfen (nicht nur in Bangladesch, sondern in über 90 Ländern).

  • Gemeinschaft: In der Pfarrei stärkt die Aktion den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt.

„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ So lautet das Motto der kommenden 68. Sternsingeraktion. Auch dieses Mal sendet die Aktion wieder das Signal in die Welt: Kinder helfen Kindern! Dabei richtet sich der Blick besonders auf Millionen Kinder in Kinderarbeit. Eröffnet wird die Sternsingeraktion am 30. Dezember in Freiburg. 

Kin­der hel­fen Kin­der – die­ses Signal wird auch von der bun­des­wei­ten Eröff­nung in Frei­burg in die gan­ze Repu­blik gesen­det“, mach­te Pfar­rer Dirk Bin­ge­ner, Prä­si­dent des Kin­der­mis­si­ons­werks ​Die Stern­sin­ger‘, bei einer Pres­se­kon­fe­renz zur Eröff­nung deut­lich. Vor allem eine Bot­schaft sei bei der kom­men­den Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen natür­lich wich­tig: ​Kin­der gehö­ren in die Schu­le und nicht in die Fabrik. Welt­weit müs­sen 138 Mil­lio­nen Kin­der arbei­ten, 54 Mil­lio­nen von ihnen unter beson­ders gefähr­li­chen, gesund­heits­schäd­li­chen und aus­beu­te­ri­schen Bedin­gun­gen. Ihre Rech­te, ins­be­son­de­re die auf Schutz, Bil­dung, Spiel und Frei­zeit wer­den dabei mas­siv missachtet.“

Stern­sin­gen ist ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät in die Welt hin­ein, es ist ein Zei­chen der Hoff­nung, das Ihr in die Häu­ser tragt.”

Freiburger Erzbischof Burger

Die kom­men­de Akti­on steht unter dem Mot­to ​Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit“. Pfar­rer Bin­ge­ner war im Okto­ber in den Stern­sin­ger­pro­jek­ten im Bei­spiel­land Ban­gla­desch zu Gast und lern­te dort Tazim und Nour ken­nen. Zwei Kin­der, die den erschre­cken­den Zah­len und dem Schick­sal so vie­ler ein Gesicht geben. Dank eines Stern­sin­ger­part­ners wur­den sie aus der Kin­der­ar­beit befreit und ​sind nun über­glück­lich, dass sie wie­der zur Schu­le gehen kön­nen“, so Pfar­rer Bin­ge­ner. ​Es ist, als wenn man einem Vogel die Frei­heit schenkt und er davon­flie­gen kann. Die bei­den kön­nen jetzt wie­der spie­len und ler­nen und haben ihre Zukunft so selbst in der Hand.“

Danie­la Hot­ten­ba­cher, Bun­des­vor­sit­zen­de des Bun­des der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ), ver­wies dar­auf, dass sich der BDKJ schon immer für die Rech­te von Kin­dern welt­weit ein­set­ze. ​Frie­den und Gerech­tig­keit kön­nen nur ent­ste­hen, wenn die Rech­te von Kin­dern gewahrt wer­den. Und Armut kön­nen wir nur bekämp­fen, wenn wir nicht nur mit unse­rem euro­päi­schen Blick auf die Pro­ble­me in der Welt schau­en. Des­halb ist es so wich­tig, dass wir in der Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen immer die Pro­jekt­part­ne­rin­nen und Pro­jekt­part­ner in den Län­dern der Einen Welt im Blick behal­ten. Denn die kön­nen uns sagen, was für die Kin­der dort wirk­lich gebraucht wird.“

Frie­den und Gerech­tig­keit kön­nen nur ent­ste­hen, wenn die Rech­te von Kin­dern gewahrt werden.”

Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des BDKJ

Auch im Bis­tum Pas­sau wer­den wie jedes Jahr zahl­rei­che Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger unter­wegs sein und Spen­den sam­meln. Tur­nus­mä­ßig fin­det in die­sem Jahr kei­ne diö­ze­san­wei­te Stern­sin­ger­aus­sen­dung statt. Das Minis­tran­ten­re­fe­rat, der BDKJ Pas­sau und das Bischööf­li­che Jugend­amt ste­hen als Ver­ant­wort­li­che jedoch ger­ne bei Fra­gen zur Stern­sin­ger­ak­ti­on zur Verfügung. 

 

Jugendpfarrer Hubertus Kerscher informiert über die Sternsinger-Aktion im Bistum Passau:

 

Mehr als 1,4 Milliarden Euro seit dem Aktionsstart 1959

Seit dem Start der Akti­on 1959 kamen beim Drei­kö­nigs­sin­gen ins­ge­samt mehr als 1,4 Mil­li­ar­den Euro zusam­men, mit denen Pro­jek­te für benach­tei­lig­te und Not lei­den­de Kin­der in Afri­ka, Latein­ame­ri­ka, Asi­en, Ozea­ni­en und Ost­eu­ro­pa geför­dert wur­den. Mit den Mit­teln aus der deutsch­land­wei­ten Soli­da­ri­täts­ak­ti­on von Kin­dern für Kin­der wer­den Pro­jek­te in den Berei­chen Bil­dung, Ernäh­rung, Gesund­heit, Kin­der­schutz, Not­hil­fe, pas­to­ra­le Auf­ga­ben und sozia­le Inte­gra­ti­on unter­stützt. Bun­des­wei­te Trä­ger sind das Kin­der­mis­si­ons­werk ​Die Stern­sin­ger‘ und der Bund der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ).

 

Tex­te: Kin­der­mis­si­ons­werk — Die Stern­sin­ger / pbp

 

Weitere Infos zur Sternsingeraktion finden Sie hier:

 
 
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